PROJEKTE

 
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Winterhilfe für Geflüchtete in Nordfrankreich

WAS WIRD BENÖTIGT?

  • Winterjacken (Männer + Unisex Gr. S, M & L)

  • Mützen und Schals

  • Schlafsäcke (nur Schlafsäcke; keine Decken, Laken o. ä.)

  • Geldspenden für den Transport & die Unterstützung der Geflüchteten mit dringend benötigten Hilfsgütern

Wir bitten euch lediglich die aufgelistete Kleidung zu spenden! Nach Absprache mit ansässigen NGOs, konzentrieren wir uns bewusst NUR auf diese Winterbekleidung. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass wir lediglich saubere und gut erhaltene Kleiderspenden berücksichtigen.

WO WIRD GESAMMELT?

Wie schon einige Male zuvor ist das Falkenheim unsere Anlaufstelle für die oben genannten Sachspenden.

Vielen Dank an das gesamte Team dafür!

Adresse:

Falkenheim Akademiestraße

Akademiestraße 69
44789 Bochum

WANN KÖNNEN SPENDEN ABGABEN WERDEN?

Genannte Kleiderspenden können wochentags (Mo-Fr) zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr abgegeben werden.

Bitte seht davon ab, Spenden jeder Art VOR dem Falkenheim abzustellen. In den genannten Zeiträumen ist IMMER eine Person vor Ort, die eure Spenden dankend entgegennehmen wird.

WANN ENDET DIE AKTION?

Wir nehmen eure Sachspenden zwischen dem 10.11. und 26.11.2021 in den genannten Zeiten entgegen.

Eure Spenden werden im Anschluss an die Aktion von uns sortiert und nach Frankreich gebrachten. Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen Care4Calais und Utopia56 kümmern wir uns vor Ort um die Verteilung.

WICHTIG: Über den angegebenen Zeitraum hinweg sammeln wir weiter Geldspenden, um auch in den Folgemonaten den Menschen vor Ort – im Rahmen unserer Möglichkeiten – durch den Winter zu helfen!

GELDSPENDEN SIND HERZLICH WILLKOMMEN &

WERDEN FÜR ZUSÄTZLICHE HILFSGÜTER EINGESETZT! 

Das KOLLEKTIV e. V.
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE30 4306 0967 1175 5943 00

oder per PAYLPAL

HINWEIS:

Wir bitten euch den Verwendungszweck "CALAIS" bei euerer Überweisung anzugeben, da wir weiterhin Geldspenden für die Unterstützung auf Lesbos und andere Projekte an verschiedenen Orten entgegennehmen.

HINTERGRUND:

Nach etlichen Räumungen von Camps und provisorischen Unterkünften für und von Geflüchteten in Nordfrankreich, befinden sich schätzungsweise 2.000 Menschen – darunter Familien und unbegleitete Kinder und Jugendliche – in kleinen Gruppen rund um die Städte Calais und Dünkirchen.


Sie versuchen im Freien – in Parks, leerstehenden Häusern und stillgelegten Industrieanlagen sowie den umliegenden Wäldern – irgendwie zu überleben. Geflüchtete leben hier ohne Zugang zu fließendem Wasser, in katastrophalen hygienischen Umständen – ohne medizinische Versorgung.

Der Großteil der Schutzsuchenden sind aus Syrien, Afghanistan und Sudan geflohen und befanden sich ursprünglich auf dem Weg nach Großbritannien. Immer massiver werden Menschen, die im Norden Frankreichs Zuflucht suchen davon abgehalten, an den ohnehin bereits unsicheren Orten (z. B. Wäldern und Parks) Schutz zu finden.

Europäische Hilfsorganisationen wie Human Rights Watch berichten aktuell von einer "entwürdigenden Behandlung von Schutzsuchenden rund um Calais", ansässige NGOs sprechen von einer „düsteren und prekären Situation für tausende Menschen, die jetzt auch noch dem Winter und der Kälte schutzlos ausgesetzt sind.“

Wir möchten den Menschen – gemeinsam mit euch – mit warmer Kleidung durch die kalten Monate helfen und suchen – in Absprache mit ortsansässigen erfahrenen Hilfsorganisationen – dringend Jacken, Mützen und Schals sowie Schlafsäcke.

Wir nehmen keine anderen Sachspenden entgegennehmen (sauber und in einem guten Zustand), da wir uns ausschließlich an dem aktuellen Bedarf vor Ort orientieren.

Hinweise zur allgemeinen Situation:

Aktuell versuchen täglich bis zu 1.000 Menschen Großbritannien über den tödlichen Seeweg auf desolaten und überfüllten Schlauchbooten über den Ärmelkanal zu erreichen. Erst in den vergangen Tagen wurden neue Todesfälle vermeldet. 

Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan erreichen zudem wieder mehr Geflüchtete den Norden Frankreichs, der nicht einmal die bislang registrierten Geflüchteten menschenwürdig unterbringt. Die Situation spitzt sich sehenden Auges zu.

Frankreich und nun auch Großbritannien gehen massiver gegen Geflüchtete vor und nehmen dabei sogar in Kauf wissentlich, gegen international geltendes Menschenrecht zu verstoßen. Repressalien beider Regierung verschärfen zudem die Situation der Menschen mit Blick auf den bevorstehenden Winter.

 
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Geldspenden für Lebensmittelausgaben in Kara Tepe, Lesbos 2020/2021

"Liebe Unterstützer*innen,

über die Not müssen wir nicht mehr berichten. Die Bilder in den Medien sind momentan zahlreich und geben dennoch wie so oft nur Bruchteile dessen wieder, was in den vergangenen Jahren und Monaten herbeigeführt worden ist. Auch darüber wird derzeit – endlich und viel zu spät – berichtet.

Was ist zu tun?

Viele Menschen, die uns bei unseren letzten Aktionen tatkräftig und finanziell unterstützt haben, signalisieren uns seit Ausbruch des ersten Brandes in Moria ihre erneute Hilfsbereitschaft. Das ist wunderbar und freut uns außerordentlich, weil wir das zudem als Vertrauensbeweis und Anerkennung für unsere bisherigen gemeinsamen Aktionen mit allen hilfsbereiten Bochumer*innen und Menschen aus der Region sehen. Ein riesiges Dankeschön dafür!

Während wir vorwurfs- und erwartungsvoll auf Einsicht und sofortiges Handeln der EU und den Politiker*innen in entscheidenden Positionen warten, stehen wir in engem Austausch mit Freunden und NGOs auf Lesvos.

Unsere ersten Fragen lauten:

  • Ist derzeit konkrete Hilfe überhaupt möglich? 

  • Was wird am dringendsten benötigt? 

  • Wie können wir schnell und effizient die Not lindern?

Aber auch:

  • Unterstützen wir mit unserer Hilfe die EU und Griechenland in ihrer Verantwortungsdiffusion und kriminellen Abschreckungspolitik? 

  • Fördert unser Beitrag die Wiederherstellung einer grausigen Realität, in der Menschen in Not, wie Laborratten in morbiden Stresstests gehalten werden? 


Ehrlicherweise können wir diese Fragen in diesem Moment nicht beantworten. 

In einem Punkt sind wir uns dennoch einig: Vor vielen Fragen steht die schlichte Wahrheit und Tatsache: Die Not!

Aktuell mangelt es an allem! Allem voran Wasser und Nahrung! Ein Großteil der Menschen auf den Straßen der Insel sind dehydriert, haben weder Zugang zu Wasser noch Lebensmitteln.

Ab jetzt sammeln wir Geldspenden!

Den finalen Verwendungszweck machen wir von den aktuellen Informationen fest, die uns in Rücksprache zur Verfügung stehen.

Wir werden – wie bei allen Aktionen zuvor – über alle Maßnahmen transparent und offen berichten.

Zudem würden wir uns freuen, wenn ihr weiterhin alle(!) demokratischen Mittel in Anspruch nehmt und politischen Druck auf die „christlichen“ Entscheidungsträger ausübt. 

 
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Schulmaterial-Sammlung, Lesbos 2020

"Während unserer Verteilung der gespendeten Schlafsäcke unserer vergangenen Aktion #bag4good im Dezember in Moria auf Lesvos, haben wir eine sehr beeindruckende Initiative von Menschen kennenlernen dürfen, die selber geflüchtet sind und im Camp auf der griechischen Insel ausharren. Mitten in den "Olive-Groves" in Moria wurde aus Paletten, Planen, Bauholz, Pappen und Teppichen die Wave of Hope for the Future - School (WHF Schule) errichtet.

Von montags bis freitags wird hier bis zu 1.500 Schüler*innen von morgens bis spät in den Abend hinein die Möglichkeit gegeben, sich fortzubilden und zugleich Abstand vom alltäglichen Leben in Moria ermöglicht.


Etwa 25 freiwillige und ehrenamtliche Lehrer*innen aus den Reihen der Geflüchteten unterrichten hier diverse Sprachen, Handwerk, Kunst und Musik. Neben den offensichtlichen Missständen wie z. B. fehlende medizinische Versorgung, Sanitäranlagen, winterfeste Unterbringungen, fließendes Wasser u.v.m. richtet die Perspektivlosigkeit, Hilflosigkeit gegenüber der Bürokratie und die damit einhergehende Handlungsunfähigkeit der Menschen im Lager ernstzunehmende gesundheitliche Schäden bei Jung und Alt an – sowohl körperlich als auch seelisch.


Immer wieder gibt es von NGOs wie Ärzte ohne Grenzen e.V. ausführliche Berichte über Suizid-Gedanken von Kindern im jüngsten Alter und vollzogenen Selbsttötungen erwachsener Personen in Moria. Die WHF - Schule wird von Geflüchteten aller Altersklassen dankbar angenommen.

Daher gibt es einen ständigen Bedarf an Gebrauchsmaterialien wie Stiften, Heften, Farbkästen, Radiergummis, Anspitzern etc. … Wir sammeln noch bis einschließlich 15. Januar im Falkenheim Akademiestraße in Bochum Sachspenden.

Es werden zudem dringend Geldspenden benötigt, damit wir den Transport der Materialien per Spedition nach Lesvos finanzieren können!!! Außerdem ist die Erweiterung der Schule von drei auf vier kleine Hütten in der Planung, wofür Planen, Bauholz etc. benötigt werden.


Alle Geldspenden über den Transportbetrag hinaus werden vor Ort auf Lesvos für den Ausbau der Schule genutzt.


Auf www.facebook.com/bag4goodlesvos und www.instagram.com/bag4good_lesvos informieren wir im weiteren Verlauf über die Aktion und die Fortschritte der Schule.


Falls ihr euch ebenso wie wir für das Projekt begeistern könnt, dann freuen wir uns sehr über eure Spende!

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für euer Engagement und Vertrauen!"

 
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Schulmaterial-Sammlung, Lesbos 2020

Aufruf in den Sozialen Medien, Oktober 2019 :


"Liebe Freund*innen, Vor wenigen Tagen hat uns eine nahe Freundin aus Lesvos kontaktiert und um Hilfe gebeten. Sie ist als Einheimische, Journalistin und Aktivistin super vernetzt und weiß somit sehr gut, womit den Menschen kurzfristig geholfen ist. Die Situation in und um die Aufnahmelager auf den ägäischen Inseln wird immer abscheulicher. Die Camp-Leitung des Lagers „Moria“ auf Lesvos hat beispielsweise ein weiteres Mal aufgegeben und ihre Arbeit niedergelegt. Es ist weiterhin nicht nachvollziehbar, ob und wann die zuständigen Behörden Antworten und Lösungen für die Notlage der Menschen vor Ort finden werden. Das Lager war ursprünglich für 2.500 Personen ausgelegt. Derzeit befinden sich über 13.500 Schutzsuchende in Moria. Knapp 40 % sind Kinder und auch Jugendliche ohne Begleitung. Die kalten Monate stehen unmittelbar bevor und es gibt auf keiner der Inseln (Samos, Chios und Lesvos) annähernd genug Schlafsäcke und Decken!


Aktuell treffen zu Höchstzeiten an nur einem Tag bis zu 500 Menschen auf Lesvos ein, weitere Hundert schaffen es täglich Samos oder Chios über den Seeweg aus der Türkei zu erreichen, die zum Großteil mit Hilfe der ansässigen SAR NGOs sicher an Land gebracht werden. Der Brand vor einigen Wochen in Moria als auch das Feuer am vergangenen Sonntag im Lager auf Samos spitzen die Lage weiter zu. Da wir von vielen Leuten wissen, dass sie noch Schlafsäcke und Decken in Schränken und Kellern horten, möchten wir euch bitten, dort einmal nachzuschauen und uns eure Fundstücke für die Menschen in den besagten Camps in der Ägäis zur Verfügung zu stellen. Wir werden alsbald Termine und Orte im Ruhrgebiet ankündigen, um eure Spenden entgegen zunehmen. Anfang Dezember fahren wir dann mit einem Transporter die gesammelten Säcke und Decken nach Lesvos! Gemeinsam mit ortsansässigen NGOs wie Lighthouse Relief, Refugees4Refugees, One Happy Family und allen voran dem Warehouse Attika, werden wir dort die Verteilung in die Wege leiten.


Solltet ihr weder Schlafsack noch Decke finden oder entbehren können, die Aktion dennoch für unterstützenswert haltet, dann könnt ihr uns einen Euro oder zwei zu den anfallenden Benzin-, Fähr- oder Mautkosten beisteuern - wir sind für jede Hilfe sehr dankbar! Ein Hinweis zum vorhergegangene Punkt: Es können unsererseits keine Spendenquittungen ausgestellt werden. Bitte teilt unser Anliegen auf der Arbeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, an der Uni und in den sozialen Medien. #bag4good_lesvos"

Mit viel Hilfe und den Spenden zahlreicher Menschen, haben wir etwa 2.000 Schlafsäcke und Decken auf die ägäische Insel gebracht!

900 Schlafsäcke haben wir mit einem Transporter direkt heruntergefahren, die restlichen Sachspenden sind auf insgesamt elf Paletten mit einer Spedition versendet worden. 2-3 Nachzügler-Paletten sind in Arbeit und werden binnen der nächsten zwei Wochen Bochum in Richtung Lesvos verlassen. Vor Ort haben wir die Verteilung der Spenden mit verschiedenen Menschen und Organisationen abgesprochen. Zu einigen gab es vorher bereits Kontakt, andere haben wir erst auf der Insel kennen und schätzen gelernt. Einige davon würden wir euch gerne im Nachgang näher vorstellen:

Nach unserer 3-tägigen Reise haben uns Mitglieder von SINIPARXIS im Hafen von Mytilini herzlich in Empfang genommen und begrüßt. Eigentlich vor 20 Jahren gegründet, um die Beziehungen zwischen Griechen und Türken zu stärken, kümmern sich die 20-40 Mitglieder*innen heute hauptsächlich um die Verständigung zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung auf Lesvos. Unser erster Halt sollte ATTIKA sein. Aris, der das Warenhaus 2015 ins Leben gerufen hat, arbeitet ausschließlich mit Freiwilligen aus der ganzen Welt. Attika Human Support ist ein wesentlicher Bestandteil des Netzwerks für Geflüchtete auf der Insel. Das Verteil-Zentrum versorgt Asylbewerber*innen, NGOs und die lokale Bevölkerung.

Just in der Minute, in der wir die Einfahrt hereinfahren, wurden die ersten vier unserer Paletten aus dem Laster der Spedition geladen, die etwa eine Woche vor uns Bochum verlassen hatte. Ein schöner Zufall und vor allem ein gutes Gefühl, die Sachspenden angekommen zu wissen. „Spotting“ ist eine der Aufgaben, der CAMPFIRE im Bereich der Südküste von Lesvos nachkommt. Rund um die Uhr suchen freiwillige Helfer*innen das Meer zwischen der Türkei und Lesvos nach Booten ab. Wird ein Boot gesichtet, sichern sie die Anlandung und versorgen die Menschen, bis diese mit Bussen der öffentlichen Stellen zunächst in Registrierzentren, später nach Moria gebracht werden. CAMPFIRE ist kein Verein und arbeitet seit Jahren ausschließlich mit freiwilligen Helfer*innen. 80 Schlafsäcke haben wir in die Hände der uns bekannten Gesichter, zur Weitervergabe an Neuankünfte, übergeben.


Eine weitere NGO im Norden der Insel ist Lighthouse Relief. Gegründet 2015, als täglich tausende Flüchtlinge auf die Insel Lesvos kamen, leistet das Team auch heute noch immer humanitäre Hilfe für diejenigen, die die Nordküste der Insel mit dem Schlauchboot erreichen. Sie sorgen für sichere Anlandungen, Erstversorgung und den Transport der Geflüchteten in das Erstaufnahme-Lager „Stage2“. Erwähnenswert sei an dieser Stelle, dass die jungen, freiwilligen Helfer*innen die Container-Unterkunft selbstständig organisieren und alles damit verbundene entsprechende koordinieren. Bis vor drei Jahren etwa war die Leitung noch in der Hand des UNHCRs, die dann aufgegeben haben.


200 der von euch gespendeten Schlafsäcke haben wir Karla und ihrem Team der NGO überlassen. Ebenfalls im Norden der Insel ansässig ist die Organisation REFUGEE RESCUE, als einzige verbleibende NGO, die der Such- und Rettungsarbeit (SAR) auf Lesvos nachkommen. Die internationale Crew ist ebenfalls seit 2015 auf der Insel im Einsatz und fährt Rettungseinsätze, übernimmt zusätzlich auch den Part „Spotting“ an Land. Das Team in Skala Sikamineas, dem Hafenstädtchen im Norden, haben aktuell mehr Einsätze als in den vergangenen Vorjahren. „Fahrt nicht selbst nach Moria!“, „Keine eigene Übergabe der Sachspenden im oder am Lager!“, lauteten die gut gemeinten Ratschläge von erfahrenen lokalen Kontakten, besser gesagt Freund*innen. Doch manchmal nehmen Dingen ihren Lauf... Dank der guten Vorarbeit von Farzad und Mrs. Parwana konnten wir etwa 200 Schlafsäcke durch die Hintertür“ von Moria – besser gesagt, den angrenzenden „Olive Groves“ – direkt an Familien übergeben. Einen Tag später durften wir die Beiden abseits der Schlafsack-Aktion wiedersehen und uns einen Eindruck von ihrem ehrenamtlichen Einsatz mit WAVE OF HOPE FOR THE FUTURE verschaffen.

Diese Gemeinschaft von Flüchtlingen für Flüchtlinge hat mitten im Camp aus dem Nichts die „größte Schule Lesvos“ geschaffen. In drei „Klassenräumen“, die aus Paletten, Holzresten und Planen gebaut wurden, finden täglich bis zu 1.500 Schüler*innen die Möglichkeit sich weiterzubilden und für einen Moment dem Alltag in Moria zu entgehen. Das Angebot reicht von Sprachkursen und Alphabetisierung bis hin zu Kunstunterricht, Handwerk und kulturellem Austausch. Wie ihr über unsere Seite und unseren neuen Aufruf womöglich mitbekommen habt, lässt uns dieser Ort und die Menschen keine Ruhe. Die Wave of Hope for the Future - Schule ist für uns mehr als eine neue Aktion wert.

Dass in so kurzer Zeit so viele Sach- und Geldspenden zusammenkommen und von uns zu den Menschen in Not gebracht werden konnten, hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen! Unser ganz besonderer Dank geht an Marily, ohne die diese Aktion gar nicht erst begonnen hätte. Sie hat uns in den vergangenen Wochen Tag und Nacht mit gutem Rat zur Seite gestanden. Wir danken allen Beteiligten, Helfer*innen und Spender*innen nochmal für das Vertrauen und hoffen, dass wir die guten Absichten im Sinne aller umgesetzt haben.